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ARBEITSLOSIGKEIT ALS SPRUNGBRETT FÜR EINE KARRIERE
ALS UNTERNEHMER Der einzige Ausweg
Die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland ist eines der größten Probleme unserer Gesellschaft und für Millionen einzelne Menschen ein
Schicksal, das ihnen die Freude an der Gegenwart nimmt und, je länger die Erwerbslosigkeit dauert, die Hoffnung auf die Zukunft zerstört. Aber Probleme sind immer zugleich auch Herausforderungen und Chancen. Viel
zuwenig dringt an die Öffentlichkeit, daß mehr und mehr Betroffene aufhören, die Nachteile ihres Arbeitsplatzverlustes zu beklagen und sich stattdessen fragen: Wie kann ich das Beste daraus machen?
Aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit zu starten, ist aus finanziellen und psychologischen Gründen weitaus schwerer als aus dem sicheren
Beruf heraus; Arbeitslose, die im Begriff sind, eine eigene Firma zu gründen, haben aber auch einen entscheidenden Vorteil: Sie haben reichlich Zeit, sich umfassend zu informieren und ihr Vorhaben gründlich zu
planen.
Aus einem scheinbar großen Nachteil einen Vorteil gemacht zu haben, das zeichnet alle Jungunternehmer aus, die in diesem Buch vorgestellt werden. Die
meisten von ihnen sehen die vorangegangene Arbeitslosigkeit inzwischen sogar als den erfreulichsten Wendepunkt in ihrem Leben – persönliche Einschränkungen und Perspektivlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt ließen sie
nicht resignieren, sondern sie entdeckten dadurch erst den Unternehmer in sich, sie wuchsen in jeder Hinsicht über sich selbst hinaus und schufen Firmen und damit auch Arbeitsplätze, die ansonsten nie entstanden
wären. Manche dieser Existenzgründer hatten sich zwar vor ihrer Entlassung schon mit dem Gedanken getragen, sich selbständig zu machen; ohne die Not der Arbeitslosigkeit aber, die wie ein Katalysator wirkte, wäre
aus ihren Plänen nie Realität geworden.
Das Buch soll keinesfalls das Schicksal der Arbeitslosigkeit verharmlosen oder als genereller Aufruf an Arbeitslose mißverstanden werden, sich einfach
mal auf das Wagnis einer Existenzgründung einzulassen; es soll aber dazu anregen, den Einschnitt als eine Phase der Selbstbefragung zu nutzen und herauszufinden, ob die eigenen Talente und Interessen nicht mehr
Möglichkeiten eröffnen als nur die, einen neuen Arbeitsplatz im alten Beruf zu ergattern.
Weiterlesen? Das Manuskript „Der einzige Ausweg” hat 99 Druckseiten und kann bestellt werden unter mw.koehler@t-online.de
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