Manfred Köhler
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EIN TAG IM LEBEN EINER STADT
Nur 24 Stunden

Im Tiefschlaf sitzen wir mitten in der Hofer Altstadt. Es ist der 16. September 1997 - ein beliebiger Tag - kurz vor Mitternacht. Hinter den meisten Hofern liegt ein Tag wie jeder andere: aufstehen, arbeiten, Feierabend genießen, schlafen. Für uns, Klaus Beer und mich, gab es kein Aufstehen und kein Schlafen, kein Arbeiten, keinen Feierabend, sondern nur ein stetes Gegenwärtigsein. Für die Foto-Aktion „Augenblicke einer Stadt” waren wir ausgetreten aus unserem eigenen Alltag, um den Alltag von möglichst vielen verschiedenen Hofern einzufangen und zum übergeordneten Alltag der ganzen Stadt zu verknüpfen.

Doch war es wirklich Alltag, was wir da am 16. September erlebt haben? Wo wir unangemeldet auftauchten und keinen Kontakt aufnahmen, gewiss: Im Roxy wird kurz nach Mitternacht gespickert, in der Discothek Viva verlieren sich die letzten Gäste. Schon bei der nächsten Anlaufstelle aber,

der Polizeidirektion Hof, beeinflusst unsere Gegenwart den Lauf der Dinge. Natürlich wären Hauptkommissar Markus Parczanny und sein Kollege irgendwann in dieser Nacht zu einer Streifenfahrt aufgebrochen - ohne uns jedoch bestimmt zu einem anderen Zeitpunkt. Dann aber wären sie nicht just in dem Augenblick an der Kreuzung Ernst-Reuter-Straße / Jahnstraße vorbeigekommen, als ein Lastwagen mit überhöhter Geschwindigkeit vorbeidonnert. Der Fahrer, ein stämmiger kleiner Mann mit Bomberjacke, wird nach gründlicher Kontrolle mit 100 Mark Strafe und einem Punkt in Flensburg bedacht, herzhaft flucht er über sein Pech. Dass dieses Pech zwei Beine hat und mit der Kamera in der Hand neben ihm steht, kann er nicht ahnen.

Die Erkenntnis, dass dieser Mann zwar wohl zurecht bestraft, aber nur wegen uns erwischt worden ist, dass wir mit der Verkehrskontrolle zwar Polizei-Alltag erlebt, die Konstellation für diesen Alltag aber verursacht haben, die Erkenntnis also, dass man allenfalls heimlich mit dem Teleobjektiv unverfälschte Wirklichkeit einfangen kann, mag banal sein; es sollten noch etliche Erkenntnisse folgen in diesen 24 Stunden, die auf den ersten Blick nicht besonders aufregend erscheinen, für uns selbst jedoch den Zauber neuer Einsicht hatten.

Wie krass verschieden zum Beispiel das Umfeld anderer Arbeitsplätze sein kann, als Büromensch muss man es mit allen Sinnen erlebt haben - theoretisch auszudenken ist es kaum. In der ersten Nacht wechseln wir innerhalb kürzester Zeit zwischen drei Orten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, durchwandern wahrlich Welten. Wir atmen die warmen Brötchen- und Kuchendüfte der Bäckerei Laubmann, krieselig-pappiges Mehl unter den Füßen, draußen die schwarze, kalte Nacht, drinnen dumpfes Stimmengewirr, ein emsiges Gewusel von Männern in Pepita-Hosen, ein Durcheinander, dem doch eine verborgene Ordnung zugrunde liegt, nach der bis zum Morgen 8.400 Semmeln und 500 Brote gebacken werden. Wir schmecken, Minuten später, die sterile Sauberkeit des Klinikums Hof, streifen durch lange Linoleumgänge, passieren Türen, hinter denen Menschen leiden. Und wir stapfen in Gummistiefeln und weißen Arbeitskitteln am Fließbandsystem des Fleischzentrums Hof entlang, das schrille Quieken der Schweine in den Ohren, den Gestank versengter Borsten in der Nase, starren auf ausgeblutete Leiber, sehen sie durch die Flammenhölle der Entkeimungsanlage schweben, staunen, wie butterweich die Bandsäge ihren Weg vom After am Rückgrat entlang zur Schnauze nimmt und folgen den Schweinehälften bis in die Eisnebel der Kühlhalle.

Bäckerei, Klinikum, Fleischzentrum - schon nach diesen drei Stationen bekommen wir eine erste Ahnung vom unendlich verzweigten Nebeneinander, dieser Gleichzeitigkeit von Handlungen und Vorfällen, die selbst in einer kleinen Stadt wie Hof nicht zu überblicken ist. Am Vormittag, wir hetzen von Termin zu Termin, von Schauplatz zu Schauplatz, verstärkt sich dieser Eindruck: Während Oberbürgermeister Dieter Döhla sich in seinem Amtszimmer mit Baudirektor Davor Tepez zu einer Besprechung trifft, wird nebenan vom Standesbeamten Werner Petzet eine von zwei Ehen dieses Tages geschlossen; wenige hundert Meter weiter beschriften in der Neustädter Schule  ABC-Schützen an ihrem ersten Schultag ihre Namensschildchen, während manche der stolzen Eltern draußen im Gang auf den Pausengong warten; auf dem Volksfestplatz wächst, getrieben vom Rattern der Presslufthämmer, das Zelt des Zirkus Barum in die Höhe, während nebenan im Theater in stiller, konzentrierter Feinarbeit Perücken geknüpft werden; Möbelpacker der Firma Rospeg beladen im Stadtteil Wölbattendorf einen Laster mit neuwertigem Mobiliar, während am Silberberg zwei junge Tschechen ein zerschlissenes Sofa begutachten. Alles zugleich und alles nur winzige Steinchen in dem gigantischen Ereignismosaik der Stadt Hof.

Den umfassenden Alltag dieses Dschungels an Einzel-Alltagen zu dokumentieren, könnten auch tausend Fotografen und Reporter nur angenähert. Es zu zweit zu versuchen, verlangt Prioritäten, und das heißt: der Alltag wird nicht nur reduziert, das Tagesgeschehen wird auch bewertet. Derweil man willkürlich Urteile fällt, mit der einen Firma oder Institution Termine vereinbart, die andere auslässt, weichen an einem solchen Tag indes auch Vor-Urteile auf. Zwei Tschechen, die vor den Toren der Mülldeponie Hof auf Verwertbares lauern, sehen wir Mitarbeitern der Müllabfuhr helfen, verbogene Skistecken und verklumpte Kleiderfetzen aus dem Straßengraben zu klauben. Und die wilden, lauten, aggressiven Punker vor dem Zentralkauf, Ausreißer und Streuner aus allen Teilen Deutschlands, sie sind sichtlich gerührt darüber, dass jemand auf sie zugeht, sich für sie interessiert, und ohne es selbst zu merken werden sie vor der Kamera wieder die verängstigten, scheu dreinblickenden Kinder, die sie unter ihrer rauen Schale nie ganz aufgehört haben zu sein.

Das Punkergetümmel vor dem Zentralkauf, das Rein und Raus der Stadtbusse, jeden Tag ist es ähnlich und doch nie ganz gleich. Je mehr wir erleben an diesem 16. September 1997, desto plastischer wird uns bewusst, daß wir durch einen einzigartigen Tag gehen, einen Tag im Leben von Hof, der nie wiederkehren wird. Gewiss wird Fersehmoderator Oliver Pscherer auch am nächsten Tag vor der Sendung mit dem grauen Kunststoffumhang vor der Brust in der Maske sitzen, im Central Kino werden Spulen in den Projektor eingesetzt und gewechselt werden, doch nur an diesem 16. September hat ein bestimmtes vielfaches Dutzend von Steppkes seinen ersten Schultag erlebt, nur an diesem Tag weilte der Fernsehjournalist und Buchautor Dr. Franz Alt für einen Vortrag in der Freiheitshalle, nur in dieser Nacht schob sich nach langer Zeit wieder die Erde so zwischen Sonne und Mond, dass es den Hunderten von Besuchern in der Hofer Sternwarte möglich war, eine totale Mondfinsternis zu beobachten. Vielleicht standen an diesem Tag noch Reste des Max-Pavillons an der Ernst-Reuter-Straße, ganz sicher aber war eine ganze Rasselbande junger Hofer noch nicht auf der Welt, ist heute geboren, und Dutzende Menschen atmeten noch, haben diese Welt inzwischen verlassen. Nie mehr wird Hof so sein wie an diesem 16. September 1997.

Wie fließend und übergangslos allerdings die Stadt sich seitdem verändert hat, ein wenig können wir es ermessen, seit wir für 24 Stunden aus dem Rhythmus von Schlafen und Wachen ausgetreten waren. Nach acht Stunden in der Traumwelt ist der Tag davor abgeschlossen; nach einer Nacht in Aktion jedoch fehlt diese der Orientierung so nützliche Bewusstseinslücke zwischen den Tagen, das Gestern hat nicht richtig aufgehört, das Heute schon begonnen, ein Tag geht gleitend in den nächsten über.

Doch in diesem neuen Tag ist man ohne Schlaf nie ganz zu Hause. Neben den Ereignissen zu stehen, so wie wir es wollten, in unserer Rolle als Beobachter, aber auch als aus unserem Rhythmus gerissene Bürger dieser Stadt - nie wurde uns dieses Gefühl deutlicher als in den frühen Morgenstunden nach der durchwachten Nacht. Gegen fünf Uhr verirrten wir uns in die Unterstellhalle der Verkehrsbetriebe im Unterkotzauer Weg. Schichtbeginn für Thomas Ebenschwanger, gerade prüfte er die Nieveuregulierung seines Busses. Ein Becher Kaffee auf der Wechselgeldschale neben dem Lenkrad dampfte, von den frischrasierten Wangen des Busfahrers verbreitete sich der Duft von After-shave. Ausgeschlafen startete Thomas Ebenschwanger in den jungen Morgen. Und wir?

Für uns begann ein Tag, an dem wir uns trotz ständiger Ablenkung unentwegt nach Schlaf sehnten. Hunger und Durst wollen mit Essen und Trinken beantwortet sein, und so fordert sein Recht auch dieses seltsame Gefühl, Körperteile zu spüren, die sich sonst kaum zu Bewusstsein melden: Augen, Gehirn, Gedärm, Gelenke; Sodbrennen in Hals und Magen, im Bauch gluckst und blubbert es, hinter der Stirn verfestigt sich ein bohrendes Ziehen. Der ganze Körper reagiert verzögert, langsamer, lahmer, es fehlt an Willenskraft, und man freut sich nur noch auf eines: dass es endlich Abend wird, man ins Bett gehen kann.

Für uns rückt diese Erlösung erst Mitternacht näher. Während wir, im Auto sitzend, auf die anderen warten, sinken wir mitten in der Hofer Altstadt in tiefen Schlaf. Erika, die Frau von Klaus, trifft als erste ein, weckt uns, pünktlich kommen Hannes und Peter, wir stellen uns auf zum Abschlussfoto. An diesem 16. September haben wir Hofer Alltag erlebt und diesen fremden Alltag dabei, ohne es zu wollen, mit geformt. Der nächste Tag wird wieder unbeobachtet und unbeeinflusst seinen Lauf nehmen: Derweil Polizist Parczanny Streife fährt und Bäcker Laubmann schon die Öfen heizt, fallen wir in unsere Betten, um am nächsten Morgen möglichst ausgeruht wieder in unseren eigenen Alltag eintreten zu können - in die kleine Rolle, die wir selbst im Leben dieser Stadt spielen, dieser einen Stadt von Hunderten in einem Land unter Hunderten von Ländern dieser Erde.

Chronologie des Tages

00.00
Das Team Peter Rosien und Hannes Bessermann  trifft sich in der Altstadt mit dem Team Klaus Beer und Manfred Köhler auf ein Foto. Dann wird ausgeschwärmt. Peter und Hannes machen sich auf in Richtung Rotlichtbezirk, Klaus und ich klappern Kneipen und Discos ab.

01.00
Nichts los in Roxy und Viva. Wir besuchen die Polizeidirektion Hof und gehen mit Hauptkommissar Markus Parczanny und seinem Kollegen auf Streifenfahrt.

02.00
Hof hat eine ruhige Nacht, außer rasende Lkw-Fahrer zu stoppen, gibt es für die Streifenpolizisten wenig zu tun. Wir verabschieden uns in Richtung Rotlichtviertel, dort ist jedoch schon Feierabend. Zufällig begegnen wir Hannes und Peter, streifen mit ihnen durch den Hauptbahnhof, treffen dabei auf ein seltsames Bild: Um 2.55 Uhr kehrt ein Bediensteter die Bahnhofshalle, während auf einer der Bänke ein Tramper aus tiefstem Rachen schnarcht. Beide Fotografen halten drauf, dann trennen wir uns wieder.

03.00
Die schönste Station dieser Nacht: die Backstube der Bäckerei Laubmann. Fasziniert beobachten wir, wie Brezeln geformt und Windbeutel gespritzt werden. Nach einer halben Stunde brechen wir auf zum Klinikum. Bäckermeister Wolfgang Laubmann gibt jedem von uns eine große Tüte ofenwarmes Gebäck mit auf den Weg.

04.00
Noch kein neuer Erdenbürger im Klinikum angekommen. Wir fahren ziellos umher, schauen vorbei in der SVG, bei Militzer & Münch. An der Kreuzung Ernst-Reuter-Straße / Stephanstraße sind wir verabredet mit einer Zeitungsausträgerin. Während wir auf sie warten, macht Klaus sein stimmungsvollstes Bild: Er fotografiert ein kleines Holzkreuz, errichtet für Unfallopfer Jeannette, das im Sekundentakt aus der Dunkelheit gerissen wird von den Scheinwerfern der unentwegt vorbei dröhnenden Lastwagen.

05.00
Der Frankenpost-Austrägerin sind wir nicht begegnet. Wir machen uns auf die Suche nach einer anderen Zeitungsfrau. In der Uferstraße sehen wir Licht in der Halle der Verkehrsbetriebe, gehen hinein und treffen auf Busfahrer Thomas Ebenschwanger, der gerade seine Schicht beginnt. Wir suchen weiter, gehen zwischendurch mal kurz in den Bahnhof. Der Bedienstete ist noch immer mit Besen und Müllsack zugange - und wieder gut für ein Foto. Klaus stellt ihn neben eines der Kunstwerke in der Unterführung der Bahnsteige. Weiter geht's. Am Otterberg, endlich, treffen wir eine Zeitungsausträgerin.

06.00
Fleischzentrum Hof. Wir bekommen Gummistiefel und weiße Mäntel und werden von Geschäftsführer Arnold Schaller und Veterinär Dr. Hermann Meiler herumgeführt. Die Fotos, die Klaus dabei schießt, gehören zu den aufwühlendsten, die er je gemacht hat.

07.00
Frühstück.

08.00
Die Hofer Briefträger schwärmen aus. Einem davon, Markus Rottmann, folgen wir vom Bahnhof bis zum Gotha-Hochhaus. Dann schauen wir in der Neustädter Schule vorbei. Eben schleppen die Kleinen im Kreis von Mama, Papa, Oma, Opa ihre Zuckertüten zu den Klassenzimmern.

09.00
Umzugstermin in Wölbattendorf. Auch ein Wohnugswechsel gehört zu einem Tag im Leben von Hof. Dann zurück zu den ABC-Schützen der Neustädter Schule.

10.00
Mülldeponie Hof. Nur zwei junge Tschechen lauern an diesem Tag auf privaten Sperrmüll. Zu unserer Überraschung nutzen sie den Leerlauf zwischen zwei Fuhren dafür, deutschen Müllmännern beim Aufräumen zu helfen. Auf dem Weg vom Müllplatz zum Rathaus halten wir kurz am Theater Hof und treffen zum zweiten Mal an diesem Tag auf Hannes und Peter, die einer Probe beiwohnen wollen.

11.00
Rathaus, Kleiner Sitzungssaal: Klaus darf bei der Trauung von Ines Berg und Wolfgang Kaiser fotografieren. Die kleine Vivien, ein fröhlicher Wirbelwind, hängt ständig am Rockzipfel der Braut. Nebenan bespricht sich Oberbürgermeister Dieter Döhla mit Baudirektor Davor Tepez. Weghören erwünscht, aber Fotografieren erlaubt. Weiter geht's zum Theater, Perückenknüpfer ablichten.

12.00
Auf dem Volksfestplatz errichten Mitarbeiter des Zirkus Barum ein Zelt und treiben dabei Stahlpflöcke auch in den Asphalt der Fahrbahn. Das traurig dreinblickende Nashorn scheint den Presslufthammerlärm schon gar nicht mehr zu hören. Ein schnöseliger Muskelprotz scheucht Klaus vom Wohnwagen weg: fotografieren verboten. Wir fahren zurück in die Stadtmitte. Vor dem Zentralkauf gibt einer der Punker seinem Schäferhund einen langen Zungenkuss. Neben wildem Gebaren fängt Klaus indes auch manch melancholischen Blick ein. Hoch in die Altstadt. Wir laufen Fernsehmoderatorin Alexandra Hartauer bei einer Umfrage zum Thema Vollmond in die Arme.

13.00
General-Hüttner-Kaserne: Kasernenkommandant Wolfgang Blömeke und Hauptmann Norbert Keidel haben sich den Nachmittag für uns freigehalten, führen uns durch die ganze Kaserne, darunter auch zur Sanitätscrew, wo junge Frauen in Bundeswehr-Uniform Dienst tun. Es fällt uns schwer, die Soldaten zu enttäuschen, aber wir müssen weiter zu anderen Terminen.

14.00
Central Kino: Geschäftsführer Rainer Lippert und Filmvorführer Günter Hannemann zeigen uns die Vorführräume. Die Filmspulen sind groß wie Wagenräder und bis zu 15 Kilo schwer. Spontan fahren wir danach zum Erlhof in Moschendorf. Umringt von Wohnblocks, ist auf wenigen Quadratmetern das Idyll eines alten Bauernhofes erhalten. Bauer Otto Willutzki, ein gebürtiger Ostpreuße, führt dort ein Leben wie vor 50 Jahren.

15.00
Im Snake-Bite-Tatoo-Studio lässt sich ein junger Mann das Bild eines Magiers auf die linke Brust tätowieren. Zwei Mädchen warten darauf sich piercen, also den Körper mit Metallschmuck durchbohren zu lassen.

16.00
Fernsehmoderator Oliver Pscherer im Stress, keine Zeit für ein Foto. Wir kehren zurück ins Tatoo-Studio. Vor sechs Wochen hat sich Ingo zwischen den Schulterblättern, direkt über der Wirbelsäule, drei Metallstifte durch die Haut treiben lassen. Zwei der Wunden sind abgeheilt, eine Narbe ist noch leicht entzündet.

17.00
Zurück im Medienhaus: Oliver Pscherer in der Maske.

18.00
Tanzkurs in der Tanzschule Swing: Corinna Lang studiert mit den Kids einen Disco-Tanz ein.

19.00
Wir besuchen das Sportstudio La Fit und eine private Geburtstagsfeier.

20.00
Dr. Franz Alt wird in der Freiheitshalle von Sparkassendirektor Reinhard Gerstner und Landrat Bernd Hering begrüßt. Draußen wirft die Erde einen ersten Schatten auf den Mond. Wir eilen zur Sternwarte, treffen Sternwartenleiter Kurt Hopf eingekeilt von Menschen, kommen gerade rechtzeitig, um die Mondfinsternis mit dem Fernrohr zu beobachten.

21.00
Leerlauf. Wir lassen uns durch ein Etablissement im Rotlichtbezirk führen, klappern Klangwelt und Viva ab, doch auch an diesem Abend ist nichts los in Hof. Im Alten Bahnhof spielt eine junge Frau mit sich selbst Billard.

22.00
Enrico Piazza kehrt nach einem letzten warmen Tag mit Bewirtung im Außenbereich der Eisdiele Venezia sein Freigelände. Klaus knipst, wir werden auf ein Eis eingeladen.

23.00
Wir schleppen uns zum Druckhaus der Frankenpost, werden herumgeführt. Die letzte Station vor dem Abschlusstreffen in der Altstadt. Reichlich vor der Zeit treffen wir unter der Hohenberger-Uhr ein und gönnen uns nach über 40 Stunden Wachsein ein kleines Schläfchen.

24.00
Abschlussfoto.

 

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