Manfred Köhler
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Leserbriefe

8.4.13

Lieber Manfred Köhler,

ich habe gerade Ihre Kadaver-Sammlerin mit Begeisterung gelesen. Selten hat mich ein Text so rasch in seinen Bann gezogen, wie dieser. Ich ging aufgeregt und voller Spannung mit bis...... ja, bis der Held völlig ausflippte, ab da hab ich nur aus Pflichtbewusstsein weiter gelesen. Ich meine die Stelle, wo er das Nachbarhaus in Brand setzt. So etwas würde kein normaler Comic-Zeichner tun, Feuer an ein Haus legen, das fast ringsum von trockenem Wald umschlossen ist, das wäre total hirnrissig. Ab da wird - dadurch und auch durch weitere Unwahrscheinlichkeiten - die ganze Story unglaubwürdig, verliert den Boden, hängt in der Luft, kurz davor abzustürzen. Wobei auch medizinisch völlig rätselhaft bleibt, wie ein Mensch einen 60 Meter tiefen Absturz (und dabei auch noch an Felskanten anprallend), überleben kann.

Ich rate Ihnen, schreiben Sie diesen, an sich sehr guten, Plot neu, - auf (unbedingt) mehr Seiten, ich schätze etwa 350 - bauen Sie die Beziehung zwischen dem Helden und Mara weiter aus, verleihen Sie ihr mehr Tiefe, geben Sie dem Robert und seiner Vergangenheit als Ghostbuster mehr Farbe und Inhalt, beschreiben sie dessen Tod spannender und lassen Sie ihn später geschehen. Wählen Sie einen geheimnisvolleren Titel und und......

Ich bin gespannt auf Ihre anderen Bücher, lade sie mir grad bei Amazon.

Mit schönen Nachmittagsgrüßen,

Bernhard Dörries