Manfred Köhler
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Backstage – wie der Roman entstand:

Der Zauber von Halloween

Mit dem Thema Halloween hatte ich erstmals 1996 mehr als nur oberflächlich zu tun. Bei einer USA-Recherche für den Bildband Highway 50 waren wir unter anderem auch im Oktober unterwegs. Die aufwändig geschmückten Vorgärten begeisterten mich. In manchen Gärten sah man vor lauter Dekoration die Pflanzen kaum noch. Überall Särge, Skelette, Hexen, Massen von Watte (=Spinnweben) und natürlich Pumpkins über Pumpkins mit den scheußlichsten Höllenfratzen.

Die Reise hatte vor allem dank dieser Eindrücke einen ganz besonderen Zauber. Mal einen Roman zum Thema Halloween zu schreiben, das spukte mir damals schon im Kopf herum. Aber in Deutschland wurde dieses aufregende Fest damals überhaupt nicht gefeiert, und die Ideen, die ich so hatte, ließen sich nicht auf Amerika übertragen oder hätten dann wiederum nicht zu Halloween gepasst.

Dann aber kam Tommy Gun. Als ich nach Todesfalle Route 66 Feuer gefangen hatte für diese Serie und locker über ein neues Thema nachdachte, war schnell klar, dass es was mit Halloween sein würde. Ins Rollen kam die Geschichte, als ich Sally, meiner Lieblings-Nebenfigur, einfach mal freien Lauf ließ. Sie hatte sich in den Kopf gesetzt, ihren Boss, den Privatdetektiv Russ McGowan, zu einer riesigen Halloween-Party mitzuschleppen - und was dort dann passierte, würde sich schon ergeben...

Es passierte dann so viel, dass es für insgesamt drei Tommy-Gun-Romane reichte – Höllisches Halloween wurde zu Teil 1 einer Trilogie innerhalb der Serie. Interessanterweise wusste ich das noch nicht, als ich mit dem Roman fertig wurde, und gab mir doch selbst einen Wink. Doch dazu mehr im Beitrag Der Leichenschacht.

Zum Roman Höllisches Halloween

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