Manfred Köhler
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Ausflugsziele

Lichtenberg:
Friedrich-Wilhelm-Stollen und Burg

Ein Musterbeispiel für den hohen Wert ehrenamtlicher Arbeit ist der Friedrich-Wilhelm-Stollen bei Lichtenberg. Mit ungeheurem Aufwand an Zeit und Kosten hat der für den Stollen zuständige Förderverein das verfallende Industriedenkmal gesichert, instandgesetzt und für Besucher zugänglich gemacht. Das Besucherbewerk führt 200 Meter in den Berg hinein, die restlichen 800 Meter sind derzeit noch verschüttet beziehungsweise überflutet. Durch das künstliche Licht wachsen tief unter der Erde Gräser, Moose und sogar kleine Farne. Vor Beginn der Führung wird ein Film über Geschichte und Gegenwart des Stollens gezeigt, danach gibt es ein Gläschen Bier-Likör. Der Besuch des Friedrich-Wilhelm-Stollens ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Während die Eltern vor oder nach der Führung im Biergarten des Gasthofes - ehemals Zechenhaus - einkehren, vergnügen sich die Kinder mit einem wahren Fuhrpark an Tretmobilen, toben über den Spielplatz und bestaunen den kleinen Zug aus Grubenlokomotive und Hunten, der vor dem Stollen als Denkmal aufgestellt ist. Auf Unternehmungslustige wartet danach noch die alte Burgruine Lichtenberg auf ihre Erkundung. Über den Mauerresten thront der wiederrichtete Bergfried, der einen sagenhaften Blick Richtung Höllental und Thüringer Wald erlaubt; unter der Erde verzweigt sich ein Labyrinth an alten Kellergewölben. Jedes Jahr im September richtet der Burgfreunde-Verein inmitten des alten Gemäuers und ringsum ein buntes Mittelalter-Spektakel aus: das überregional bekannte und beliebte Burgfest Lichtenberg.

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