Manfred Köhler
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Lauenstein Kernburg Lauenstein Burgblick

Im Spukbezirk der Weißen Frau

Was es in alten Zeiten bedeutete, sein Geld auf die hohe Kante zu legen oder auf den Hund zu kommen, das kann man bei einer Führung auf Burg Lauenstein erfahren. Erklärt wird auf dieser nördlichsten Burg Bayerns nicht nur, wie bekannte Redewendungen entstanden sind, sondern es werden zudem historische Beispiele für den einstigen Sinngehalt gezeigt.

Auch wenn sie als mittelalterliche Höhenburg beworben wird, so hat Burg Lauenstein viel von einem Märchenschloss. Zum verwunschenen Eindruck trägt das verlassene Burghotel in der Vorburg ebenso bei wie so mancher prachtvoll ausgestattete Innenraum der Kernburg. Besonders beeindruckend ist die Darstellung der Burggeschichte anhand großformatiger Rittersagen-Panoramen im Eingangsbereich.

Von Burg Lauenstein aus kann man außerdem in den rund fünf Kilometer langen Märchenpfad einsteigen, der an verschiedenen Stationen nicht nur alte Sagen und Legenden erklärt, sondern Kindern auch die Natur nahebringt. Warum findet die Weiße Frau als Gespenst keine Ruhe und welches grausige Schicksal steckt hinter dem Köchinnengrab am Wegesrand? Der Märchenpfad beantwortet diese Fragen.

Außerdem führt der romantisch-entlegene Weg auch an der Thüringer Warte vorbei, von der man unbedingt einen Blick geworfen haben sollte. Ein kleines Museum im Erdgeschoss des Turms erzählt von der Vergangenheit der Grenzregion Lauenstein, die während der DDR-Zeit ihren Tiefpunkt erlebte, aber gerade dadurch zum Besuchermagneten wurde.

Wer die Attraktionen rund um Lauenstein erwandert hat, der darf sich im Anschluss noch eine ganz besondere Belohnung gönnen. Ein Besuch in der Fischbachsmühle ist wie ein Ausflug ins Paradies für Schokoladenfreunde. Ein ganzer Laden voller Süßigkeiten verströmt erwartungsgemäß einen unvergleichlichen Duft - erst recht, wenn mitten darin ein Schokoladenbrunnen sprudelt, an dem man nach Herzenslust naschen kann, und in einer Ecke ein kleines Kaffee zum Verweilen einlädt. Und wer schon immer wissen wollte, wie die bekannten Lauensteiner Pralinen eigentlich hergestellt werden, kann in der Gläsernen Manufaktur stundenlang zuschauen – und nebenbei von kleinen Tellern den Geschmack der außergewöhnlichsten Kreationen verkosten.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte in der Lauensteiner Gegend neben den vorgestellten Attraktionen auch noch das Museum im einstigen DDR-Grenzbahnhof Probstzella und das Schiefermuseum Ludwigsstadt für eine Besichtigung einplanen.

Lauenstein Thüringer Warte Lauenstein Pralinen

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