Manfred Köhler
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Von Effelder-Rauenstein nach Eisfeld

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Etwas ganz besonders Seltenes findet sich in dem Örtchen Effelder westlich von Sonneberg: eine Tanzlinde aus dem Jahr 1707. Schon kurz nach der Pflanzung begann man, das Wachstum der Äste so zu steuern, dass sie ein um den Stamm gebautes Tanzpodest umschlossen und überdachten. Noch heute wird zu bestimmten Gelegenheiten um die Linde herum gefeiert und unter ihren Ästen getanzt.

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Wie ein hohler Zahn ragen die Reste des Bergfriedes der Burg Rauenstein in den Winterhimmel. Viel ist von dem Gemäuer nicht mehr übrig, aber bei diesem Abstecher ist wahrlich der Weg das Ziel. Denn wer auf dem Marktplatz von Rauenstein parkt und am Schloss vorbei durch den Wald zur Ruine hoch steigt, der passiert eine Vielzahl romantischer Schauplätze wie Skulpturen in plätschernden Teichen, gewundene Bachläufe oder hüttenartige Grillplätze, der erfährt anhand einer Reihe von Schautafeln manch Wissenswertes über die Natur – und wird schließlich mit einen unvergesslichen Ausblick über den Burgberg und die kleine Kirche auf den Ort belohnt.

Der Aussicht wegen unbedingt empfehlenswert ist auch die Burgruine Schaumberg über Schalkau. Der Schuttberg der eingestürzten Kernburg ist dank eiserner Treppenkonstruktionen bequem und sicher zu ersteigen, man überschaut den ringförmigen Zwinger und sieht ganz weit ins Land hinein.

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Nach zwei Ruinen bekommt man wenige Kilometer weiter in Eisfeld ein vollkommen intaktes und wunderschönes Schloss zu sehen. Das kleine Museum, das in den Räumen eingerichtet wurde, informiert über den überregional bekannt gewordenen Heimatdichter Otto Ludwig, die Geschichte der Porzellanherstellung und Porzellanmalerei in Thüringen und einige spezifische handwerkliche Besonderheiten, allen voran den einst blühenden Erwerbszweig der Marbel-Herstellung. Die steinernen Vorläufer der späteren Glasmurmeln wurden überseeisch exportiert und erfüllten dabei eine doppelte Funktion als Ware wie auch stabilisierende Schiffs-Last.